Aktivitäten und Projekte

Äthiopien-Reise 2025

ein Bericht von Dr. Wolfgang Krahl Nach vier Jahren kehrte ich erstmals wieder nach Äthiopien zurück. Die Pandemie und der verheerende Bürgerkrieg in Tigray hatten die Reise lange unmöglich gemacht. In dieser Zeit brach der Kontakt zu meinen dortigen Freunden und Kollegen ab; erst Anfang vergangenen Jahres erreichten mich wieder Nachrichten. Die schilderten Hunger, Isolation, fehlende medizinische Versorgung und eine ganze Region, die unter den Folgen des Krieges litt. Trotz aller Not baten sie um Unterstützung beim Wiederaufbau psychischer Gesundheitsangebote. So entschloss ich mich, erneut nach Äthiopien zu reisen. In Addis Abeba arbeitete ich mehrere Tage mit angehenden Fachärzten der Psychiatrie und vermittelte Grundlagen der Gruppen- und Tagesklinischen Therapie sowie der ambulanten Suchtbehandlung. Auch bot sich die Gelegenheit, eine Kinderpsychiatrie zu besuchen und Einblick in Projekte zu erhalten, die sich der psychischen Gesundheit von Kindern widmen. Anschließend flog ich weiter nach Mekelle, wo ich für Fachkräfte

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I.NEZ STIPENDIEN

Abgeschlossene und laufende Unterstützung von Ausbildungen Kinderpsychiaterin in Äthiopien Psychologin in Indonesien Logopäde in Kenia Medizinstudentinnen in Mosambik Facharzt für Psychiatrie im Südsudan

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Zukunftsbilder Globaler Gesundheit

06. bis 08. März 2026 In Kooperation mit: Internationales Netzwerk zur Entwicklungszusammenarbeit im Bereich psychische Gesundheit e.V. (i.nez), München | Kompetenzzentrum für „Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie“ am Universitätsklinikum Tübingen | Lehrstuhl für Globale Gesundheit der Akkon Hochschule Berlin WELCHE ZUKUNFTSBILDER ZEICHNEN WIR? Eine Ärztin untersucht ein Kind. Im Hintergrund sind weitere Menschen zu sehen: jüngere Kinder, eines im Tragetuch einer Frau, dazu ein Mensch in blauer Kleidung – vielleicht eine Pflegekraft? Die Szene wirkt aufgeräumt, hell und ruhig. Es ist keine Notsituation. Alle machen den Eindruck, sicher und in guten Händen zu sein, allen voran das Kind auf der Liege.Dieses Bild haben Menschen an die Wand einer Klinik in Beira in Mosambik gemalt. Ein utopisches Wunschbild? Vielleicht. Vermutlich aber ihre konkrete Vision davon, wie sie sich die Gesundheitsversorgung in Mosambik in der Zukunft ausmalen.Die internationale Entwicklungszusammenarbeit – gerade auch im Gesundheitsbereich – ist 2025 von massiven

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RUMÄNIEN

Kontinuierliche Unterstützung und Weiterentwicklung eines gemeindepsychiatrischen Projektes in Campulung. Durchführung eines  Austauschs/Hospitation von MitarbeiterInnen von psychiatrischen Einrichtungen. Inhaltliche Unterstützung von Reformen in der forensischen Psychiatrie

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KENIA

Kooperation mit dem Africa Institute of Mental and Brain Health. Mental Health Aspekte für afrikanische Pädiater mit der Zusatzausbildung “Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie“.

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INDONESIEN

Auf der Insel Flores Unterstützung der Rehabilitation von schwer psychisch Kranken in Kooperation mit dem Rehabilitationszentrum Receng Mose, der Gruppe KKI und Puskesmas.

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TANZANIA

Dozententätigkeit bei der Ausbildung von Bachelors of Science in Mental Health and Rehabilitation (BSc MHR) in Lushoto. Fachliche Beratung beim Aufbau einer psychiatrischen Ambulanz in Kiuma im Süden Tansanias.

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INDIEN

Materielle Unterstützung von Jyothi Nivas in Kerala, einer Rehabilitationseinrichtung für psychisch kranke Menschen. Fortbildungen für Mitarbeitende von NGOs im Bereich Mental Health gemeinsam mit indischen Kollegen – Süd-Süd-Kooperation. Besuch verschiedener Rehabilitationseinrichtungen in Südindien mit äthiopischen Kollegen.

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DEUTSCHLAND

Fortbildungen für MitarbeiterInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu dem Thema: Psychische Gesundheit in Entwicklungsländern in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg und der Ludwig-Maximilian-Universität München. Organisation Internationaler Symposien “Global Mental Health – Mental Health in Developing Countries” gemeinsam mit dem Center for International Health (CIH- LMU) und der Global Mental Health Gruppe der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilian-Universität München. Einladung von Mitarbeitern aus Entwicklungsländern zum Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich Mental Health.

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SOMALILAND

Seit 2012 Organisation von Workshops zum Thema: Ausbildung von Krankenpflegepersonal im Bereich Mental Health und ambulanter Suchtrehabilitation  gemeinsam mit somalischen und äthiopischen Kollegen. Unterstützung der Ausbildung von psychiatrischen Fachärzten in Zusammenarbeit mit dem  St. Paul Millennium Medical College in Addis Abeba/Äthiopien.

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NEPAL

In Kooperation mit dem CMC (Centre for Mental Health and Counselling) Workshops über Traumatherapie.

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MOSAMBIK

Dozententätigkeit bei der Ausbildung von Medizinstudenten der Universidade Catolica de Mosambique in Beira. Unterstützung beim Aufbau eines Curriculums zur psychiatrischen Facharztausbildung.

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ERITREA

Schulung und Einarbeitung in das Elektroenzephalogramm mit Schwerpunkt praktischer Einsatz in Asmara/ Eritrea. Aufgrund der politischen Lage musste das Projekt leider aufgegeben werden.

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ÄTHIOPIEN

Dozententätigkeit bei der Ausbildung von „Masters of Science in Clinical and Community Mental Health“ an der Universität in Jimma. Unterstützung bei der Durchführung von Workshops am St. Paul Millenium Medical College in Addis Abeba, der Universität von Mekelle und dem Department of Psychiatry des Medical College in Adama.

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